In jedem Alter und in jeder Lebensphase machen wir die Erfahrung, etwas aufgeben und loslassen zu müssen. Es kann ein Spielzeug sein, dass verloren gegangen ist, ein Freund, der uns verlässt, eine Kündigung oder ein Arbeitsplatzwechsel, Scheidung, Krankheit, Beeinträchtigungen, der Wegfall von liebgewordenen Aufgaben oder der Tod eines geliebten Menschen.

Verlust gehört zum Leben und der Schmerz zum Verlust. Mal stecken wir den Verlust weg und werden um eine Erfahrung stärker, aber manchmal gelingt es nicht und der Schmerz ist allgegenwärtig und lähmend oder macht aggressiv. Kein Trost reicht aus. Ratschläge, die beginnen mit „Du musst jetzt aber mal …“ oder „jetzt stell dich nicht so an …“ fühlen sich nicht an wie guter Rat sondern eher wie Schläge.

Trauer kann sich anfühlen, als säße man in einem schwarzen Loch, aus dem man allein nicht hinaus findet. Oder als ertrinke man in einem See aus Tränen. Dann braucht man Unterstützung von außen. Trauerarbeit ist Arbeit und Loslassen alles andere als einfach. Wichtig ist es, den Verlust auszudrücken – in Gesprächen zum Beispiel oder in Bildern.

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