Würde

Jede Person ist einmalig und wertvoll, egal wie sie aussieht, wo sie herkommt, was sie erlebt hat, ob sie krank oder gesund ist, ob sie viele Freundinnen und Freunde hat oder keine. Sie hat eine Würde als Person, als einmaliger Mensch. Jede Person muss in ihrer Würde von allen anderen Menschen geachtet werden, das schreibt Art. 1 des Grundgesetzes vor: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.

Das bedeutet, dass niemand die Würde eines anderen verletzen darf. Leider ist das eine wundervolle Idee, die ständig missachtet wird, mal bewusst, mal unbewusst. Verletzen kann man sie auf vielerlei Weise: durch Bedrohung und körperliche Gewalt zum Bespiel. Aber auch durch ausgrenzen, verspotten, ignorieren. Auch jemanden zu beleidigen, lächerlich zu machen oder ihm das Gefühl zu geben, weniger wert zu sein als man selbst, bedeutet Missachtung der Würde des anderen.

Was hat das mit Therapie zu tun? Ich wünsche mir, dass Menschen, die in ihrer Würde so sehr verletzt wurden, dass es etwas Verstörendes oder Zerstörerisches hat, ihre Würde zurück bekommen. Dabei möchte ich sie mit meiner Arbeit unterstützen.

Diese Skulptur von Rolf Knoblauch ist bei mir „zu Besuch“, um mir dabei emotional zur Seite zu stehen.

Rolf Knoblauch schreibt dazu auf der Seite des Vereins für Menschenwürde und Demokratie e.V.: „Die unantastbare Würde des Menschen ist seit vielen Jahren mein Lebensthema. Es findet Ausdruck in Königsskulpturen aus Eichenholz, die in einem spirituellen Prozess in meiner Werkstatt entstehen. Sie sind weltweit dort präsent, wo die Würde des Menschen angefragt oder bedroht wird. Meine König*innen halten das Thema der Menschenwürde im Kontext von Religion, Kultur, Wirtschaft und Politik wach. Sie sind der Impulsgeber für diese Initiative.“ Über uns – Verein für Menschenwürde und Demokratie e.V.

Bachblüten – Sanfte Helfer für die Seele


Die Bachblütentherapie ist eine faszinierende Methode der Alternativmedizin, die auf den britischen Arzt Dr. Edward Bach (1886–1936) zurückgeht. Sein Ziel war es, eine einfache, natürliche und ganzheitliche Heilmethode zu entwickeln, die den emotionalen Zustand eines Menschen harmonisiert – und damit auch körperliche Beschwerden lindern kann.

Was sind Bachblüten?

Bachblüten sind bestimmte Blütenessenzen, die aus wildwachsenden Pflanzen und Bäumen gewonnen werden.

Wie wirken Bachblüten?

Die Wirkung basiert auf der Idee, dass jede Blüte eine bestimmte energetische Schwingung besitzt, die mit einem emotionalen Zustand korrespondiert. Ziel ist es, negative Gemütszustände wie Angst, Unsicherheit, Traurigkeit oder Stress in ihren positiven Gegenpol zu verwandeln. Die bekannteste Mischung sind die Rescue Tropfen, eine Kombination aus fünf Blüten für akute Stresssituationen.

Bachblüten können helfen, emotionale Blockaden zu lösen und das seelische Gleichgewicht zu fördern.

Sie ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, sondern dienen als sanfte Ergänzung.

Ob als Unterstützung in schwierigen Lebensphasen oder zur Selbstreflexion: Die Blütenessenzen laden dazu ein, sich selbst besser kennenzulernen und inneren Frieden zu finden.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe: Hier im Theralupa-Journal können Sie meinen Artikel in voller Länge lesen.

Angst

ein Signal, das verstanden werden möchte

Angst ist ein natürlicher Teil unseres Lebens. Sie schützt uns, indem sie auf mögliche Gefahren aufmerksam macht und unseren Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Dieses innere Warnsystem ist tief in uns verankert und zeigt: Etwas braucht gerade unsere Aufmerksamkeit.

In meiner therapeutischen Arbeit begegne ich Angst nicht als Störung, sondern als Hinweis. Sie macht sichtbar, wo innere Konflikte, Unsicherheiten oder unerfüllte Bedürfnisse liegen. Oft zeigt sie Bereiche auf, in denen Orientierung, Schutz oder Veränderung notwendig sind.

Herausfordernd wird Angst dann, wenn sie ihren ursprünglichen Zweck verliert und den Alltag einengt. Wenn sie Entscheidungen erschwert, Situationen vermieden werden oder zu einem ständigen Begleiter wird. In solchen Momenten kann es hilfreich sein, der Angst nicht auszuweichen, sondern ihr zuzuhören: Wo kommt sie her? Was möchte sie mir sagen? Wovor möchte sie mich bewahren?

Im geschützten therapeutischen Rahmen entsteht Raum, diese Fragen behutsam zu erkunden. Durch Gespräch oder kreative Methoden kann Angst sich wandeln – von einem belastenden Gefühl zu einer Ressource, die Klarheit, Selbstwirksamkeit und innere Stabilität stärkt.

Angst ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Ausdruck von Lebendigkeit und eine Einladung, sich selbst besser zu verstehen.

Hier finden Sie aktuelle Seminare zu diesem Thema: Angst-Seminare Paracelsus Gesundheitsakademie

Attraktivität durch Ausstrahlung

2 sich umarmende junge Frauen

Was ist Schönheit? Zumindest etwas, dass für viele eine wichtige Rolle spielt. Glauben auch Sie, dass es Ihnen an Schönheit fehlt? Macht Sie das unglücklich?

Es gibt zahlreiche psychologische Untersuchungen, was eine Frau oder einen Mann attraktiv macht: große Augen und hervortretende Wangenknochen, eine schlanke Figur, gesunde Haut … Was kann man tun, um die eigene Attraktivität zu steigern? Die Ernährungs-Branche setzt auf gesunde Ernährung, die Fitness-Branche auf sportliche Betätigung und die Kosmetik-Branche auf Make-up. Influenzer*Innen nehmen das gerne auf und verbreiten es auf allen Kanälen.

Aber ist eine schöne Hülle wirklich schön? Zumindest ist sie vergänglich. Was passiert, wenn das Make-up abgewischt ist? Welche Unsicherheit entsteht, wenn ein Fleck auf der perfekt sitzenden Kleidung auftaucht? Und wie wird es erst sein, wenn der Körper sich verändert durch Schwangerschaft, Alter oder Krankheit?

Fest steht : Man kann sich noch so viel Mühe geben, aber aufgesetzte Schönheit ohne Selbstwertgefühl und Selbstliebe wirkt nach kurzer Zeit fade. Sie hat gegen durchschnittliches Aussehen mit hohem Selbstwert und charismatischem Auftreten keine Chance.

Ein gesundes Selbstwertgefühl verändert die Mimik, Gestik und Körperhaltung. Mit Ihr gehen Sie aufrechter, offener und freundlicher durch das Leben. Die Arbeit am eigenen Selbstwertgefühl ist nachhaltig und damit gut investiert. Sie fühlen sich selbstsicher und attraktiv – und wohl in Ihrer Haut. Das hat Auswirkungen auf Ihr berufliches und privates Umfeld: Sie sind interessant und werden positiv wahrgenommen. Das macht Sie attraktiv.

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Verlust und Trauer

In jedem Alter und in jeder Lebensphase machen wir die Erfahrung, etwas aufgeben und loslassen zu müssen. Es kann ein Spielzeug sein, dass verloren gegangen ist, ein Freund, der uns verlässt, eine Kündigung oder ein Arbeitsplatzwechsel, Scheidung, Krankheit, Beeinträchtigungen, der Wegfall von liebgewordenen Aufgaben oder der Tod eines geliebten Menschen.

ein zusammengesunkener Mann vor  einem Aquarell-Hintergrund

Verlust gehört zum Leben und der Schmerz zum Verlust. Mal stecken wir den Verlust weg und werden um eine Erfahrung stärker, aber manchmal gelingt es nicht und der Schmerz ist allgegenwärtig und lähmend oder macht aggressiv. Kein Trost reicht aus. Ratschläge, die beginnen mit „Du musst jetzt aber mal …“ oder „jetzt stell dich nicht so an …“ fühlen sich nicht an wie guter Rat, sondern eher wie Schläge.

Trauer kann sich anfühlen, als säße man in einem schwarzen Loch, aus dem man allein nicht hinaus findet. Oder als ertrinke man in einem See aus Tränen. Dann braucht man Unterstützung von außen. Trauerarbeit ist Arbeit und Loslassen alles andere als einfach. Wichtig ist es, den Verlust auszudrücken – in Gesprächen zum Beispiel oder in Bildern.

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Oben links ein Mond, der sich rechts in der Mitte in Tränen spiegelt, die auf Halmen sitzen. In der Mitte sieht man 2 weiße Personen.

Entspannung

4 Personen, davon 1 im Rollstuhl, und 1 Esel sitzen am Strand und schauen auf das Meer.

In der Ruhe liegt die Kraft, sagt ein japanisches Sprichwort.

Man kann nicht gleichzeitig entspannt sein und gestresst oder ängstlich. Entspannung ist ein Zustand, in dem man sich sehr wohlfühlt. Sie hat eine nachhaltig positive Wirkung auf den Körper: auf Herzschlag und Atmung, Muskulatur und Nerven.

Regelmäßig angewandte Entspannungsverfahren wirken sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit aus.

Entspannung fördert die Kreativität und die Fähigkeit, Dinge weniger persönlich zunehmen.

In Zusammenhang mit Problemen fördert Entspannung das Finden von Ursachen und Lösungen. Ich arbeite mit Progressiver Muskelrelaxation, Body Scan und Hypnose und Autogenem Training.

Autogenes Training – zum Ausprobieren.

Atem-Meditation

Die Schalen der Liebe
Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter.
Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen, und dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen.
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.
Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut?
Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle,
wenn nicht, schone dich. (Bernhard von Clairvaux)

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Glaubenssätze

4 Hühner auf der Stange sitzend

Im Laufe des Lebens begleiten uns zahlreiche Glaubenssätze. Wer kennt sie nicht: „Sei schnell!“, „Sei perfekt!“, „Du bist zu dick!“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“, „Ich habe keine Fantasie.“, „Ich habe zwei linke Hände“ …

Es gibt unzählige Glaubenssätze mehr. Sie entstehen durch konkrete Erlebnisse und sehr häufig dadurch, dass Bezugspersonen sie uns gegenüber stetig wiederholen. Je öfter wir sie hören (oder uns selbst sagen), desto stärker glauben wir daran. Dann sitzen sie uns im Nacken oder hacken auf uns herum.

Diese Glaubenssätze beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Negative Glaubenssätze blockieren und hindern uns daran, neue Erfahrungen zu machen.

Glaubenssätze können verändert werden! Mit therapeutischer Unterstützung kann zum Beispiel aus „Ich habe zwei linke Hände!“ „Ich kann das ausgezeichnet“ werden. Oder aus „Ich habe keine Fantasie!“ „Mir fällt immer etwas ein“ .

Denkmuster, die Erfolg verhindern, werden umgewandelt in positive Gedanken. Es entsteht ein neues Erfolgsprogramm.

Sie möchten Ihre Glaubenssätze loswerden? Buchen Sie hier einen Termin.

Pflegende Angehörige

Es passiert plötzlich und wirft das geordnete Leben aus der Bahn. Wie lässt sich das innere Gleichgewicht wieder herstellen?

Ein Kind kommt mit einer Behinderung auf die Welt oder erleidet nach einem Unfall Schäden, die eine langfristige Pflege notwendig machen.

Welche Hilfen braucht das Kind und wie lange? Ist das zu stemmen? Besteht Hoffnung auf Besserung? Und wenn nicht? Was passiert, wenn wir einmal nicht mehr da sind?

Ein Erwachsener erleidet einen schweren Unfall, einen Schlaganfall, eine Demenz oder eine andere schwere Erkrankung. Man empfindet Trauer über den Verlust der Gesundheit des Betroffenen und ein Mit-Leiden. Vielleicht hat sich die Persönlichkeit verändert, der Betroffene ist nicht mehr „derselbe“. Die Aufgaben, die der Betroffene inne hatte, müssen übernommen werden.

Das Arbeitspensum ist riesig

Es ist nicht nur der Schmerz, der ertragen werden muss. Da ist die Sorge um die Versorgung des Betroffenen, wenn er oder sie sich nicht mehr selbst helfen kann.

Wie kann die unerwartete und außergewöhnliche Situation organisiert und gemeistert werden? Oftmals treffen Probleme aus verschiedenen Richtungen aufeinander: Beziehungsprobleme, finanzielle und bürokratische Probleme, Fragen nach der Unterbringung und Pflege, unterschiedliche Zielsetzungen und Ansprüche innerhalb der Familie…

Welche Aufgaben kann und will ich übernehmen? Was kann ich aushalten? Was kann ich tun, dass es mir trotz allem gut dabei geht? Wie werde ich resilient?

Für diese Fragen bin ich die richtige Ansprechpartnerin. Ich habe selbst viele Jahre Angehörige zu Hause gepflegt und bin zertifizierte Resilienzberaterin. Vereinbaren Sie einen Termin mit mir.

Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift Junia, März/April 23: https://www.kfd-bundesverband.de/junia/archiv-2023/von-den-sorgen-um-die-sorge/