Lösungsorientierte Kurzzeittherapie und Coaching

Der Psychotherapeut Steve de Shazer stellte in seiner praktischen Arbeit fest, dass es effektiver ist, sich auf Wünsche und Ziele seiner Klienten zu konzentrieren als auf deren Probleme und ihre Ursachen. So entwickelte er die lösungsorientierte Kurzzeittherapie. Deren Ideen eignen sich auch hervorragend für psychologische Beratung und Coaching.

In dieser Kurzzeittherapie geht es nicht darum zu erforschen, wie ein Problem entstanden ist. Das Zurückblicken wird weitgehend ausgeklammert. Es geht um das Finden von Lösungen mit Hilfe eigener Kompetenzen und Ressourcen.

Damit ist diese Therapieform eine der effektivsten, die es gibt.

Entspannung

In der Ruhe liegt die Kraft, sagt ein japanisches Sprichwort.

Entspannung ist ein Zustand, in dem man sich sehr wohlfühlt. Sie hat eine nachhaltig positive Wirkung auf den Körper: auf Herzschlag und Atmung, Muskulatur und Nerven.

Regelmäßig angewandte Entspannungsverfahren wirken sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit aus.

Entspannung fördert die Kreativität und die Fähigkeit, Dinge weniger persönlich zunehmen.

In Zusammenhang mit Problemen fördert Entspannung das Finden von Ursachen und Lösungen. Ich arbeite mit Autogenem Training, Progressiver Muskelrelaxation, Body Scan und Fantasiereisen.

Glaubenssätze

Im Laufe des Lebens begleiten uns zahlreiche Glaubenssätze. Wer kennt sie Nicht: „Sei schnell!“, „Sei perfekt!“, „Du bist zu dick!“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“, „Ich habe keine Fantasie.“, „Ich habe zwei linke Hände“ …

Es gibt unzählige Glausbenssätze mehr. Sie entstehen durch konkrete Erlebnisse und sehr häufig dadurch, dass Bezugspersonen sie uns gegenüber stetig wiederholen. Je öfter wir sie hören (oder uns selbst sagen), desto stärker glauben wir daran. Dann sitzen sie uns im Nacken oder hacken auf uns herum.

Diese Glaubenssätze beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Negative Glaubenssätze blockieren und hindern uns daran, neue Erfahrungen zu machen.

Hier kommt die gute Nachricht:

Glaubenssätze konnen verändert werden! Mit therapeutischer Unterstützung kann zum Beispiel aus „Ich habe zwei linke Hände!“ „Ich kann das ausgezeichnet“ werden. Oder aus „Ich habe keine Fantasie!“ „Mir fällt immer etwas ein“ .

Denkmuster, die Erfolg verhindern, werden umgewandelt in positive Gedanken. Es entsteht ein neues Erfolgsprogramm.

Pflegende Angehörige

Es passiert plötzlich und wirft das geordnete Leben aus der Bahn.

Ein Kind kommt mit organischen Schäden oder Behinderungen zur Welt oder sie werden festgestellt, wenn das Kind älter ist. Für Eltern ist das ein unfassbar schwerer Schlag. Es zerstört zunächst den Glauben an das Glück.

Welche Hilfen braucht das Kind und wie lange? Ist das zu stemmen? Besteht Hoffnung auf Besserung? Und wenn nicht? Wass passiert, wenn wir einmal nicht mehr da sind?

Das Arbeitspensum ist riesig

Ein Erwachsener erleidet einen schweren Unfall, einen Schlaganfall, eine Demenz oder eine andere schwere Erkrankung. Da ist der Schmerz über den Verlust der Gesundheit des Betroffenen, das Mit-Leiden. Vielleicht hat sich die Persönlichkeit verändert, der Betroffene ist nicht mehr „derselbe“. Die Aufgaben, die der Betroffene innehatte, müssen übernommen werden.

Da ist nicht nur der Schmerz, der ertragen werden muss. Da ist die Sorge um die Versorgung des Betroffenen, wenn er oder sie sich nicht mehr selbst helfen kann.

Wie kann die unerwartete Situiation organisiert und gemeistert werden? Oftmals treffen Probleme aus verschiedenen Richtungen aufeinander: Beziehungsprobleme, finanzielle und bürokratische Probleme, Fragen nach der Unterbringung und Pflege, unterschiedliche Zielsetzungen und Ansprüche innerhalb der Familie…

Welche Aufgaben kann und will ich übernehmen? Was kann ich aushalten?

Diesen Kurs leite ich in der Katholischen Fabi in Osnabrück. Er ist zu finden unter der Kursnr. U2240.

Über mich

36 Jahre lang war ich in einem Energieversorgungsunternehmen tätig. 1987 habe ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau und 1991 das Betriebswirtschaftsstudium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Osnabrück abgeschlossen.

Ich habe 20 Jahre lang Angehörige gepflegt.

2014 wurde ich zur betrieblichen Sozialberaterin benannt. Dazu wurde ich im Unternehmen ausgebildet und zertifiziert. Während meiner Tätigkeit als Sozialberaterin habe ich weitere Zertifikate als „Betriebliche Resilienzberaterin“ bei der Gabriele Amann Consulting in Berlin und für „Konstruktives Konfliktmanagement auf Basis gewaltfreier Kommunikation“ bei Rainer Nemitz aus Kamp-Lintfort erworben. 2017 folgte das Seminar „Psychologischer Ersthelfer“ bei Dr. phil. Dipl.-Psych. Anke Trautmann vom Institut für Psychologische Unfallnachsorge in Köln.

2018 erhielt ich die Erlaubnis „zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie„, nachdem ich erfolgreich Prüfungen in Celle und Hannover abgelegt habe. Ausgebildet wurde ich hierfür an der Paracelsus Schule in Osnabrück. Dort erarbeitete ich mir Zertifikate in der psychologischen Beratung, der Kunst-, Kreativ und Maltherapie und der Lösungsorientierten Kurzzeittherapie.

Resilienz – die Kunst des Stehaufmännchens

Resilienz steht für Widerstandskraft.  Sie bezeichnet in der Psychologie die Fähigkeit des Menschen, sich trotz niederschmetternder Ereignisse immer wieder aufzurichten.

Hinfallen – Aufstehen – Krone richten. Das hört sich einfach an. Dafür braucht man unterstützende Eigenschaften, wie Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstregulation und -verantwortung. Ein gutes Netzwerk, ein Ziel vor Augen und die Fähigkeit, flexibel zu reagieren sind hilfreich.

Als Resilienzberaterin habe ich einen besonderen Blick auf das, was Ihnen fehlt, um Ihre „Krone“ zu richten. Ich helfe Ihnen, Defizite aufzufüllen.

Psyche

Das griechische Wort „Psyche“ bedeutet sowohl Seele als auch Schmetterling. Ursprünglich bedeutet das Wort Psyche „Atem“ oder „Atem-Hauch“.

Die Seele als Schmetterling – dieses Bild finde ich wunderbar.  Da ist die Vielfalt der Arten von unscheinbar bis strahlend bunt, in vielen Größen und Formen. Es könnte ein Bild sein dafür,  wie wir Menschen uns fühlen, mal fröhlich und positiv gestimmt, mal traurig oder müde. Schmetterlinge machen Freude, wenn sie im Sommer durch den Garten flattern in ihrer scheinbaren Leichtigkeit und Mühelosigkeit. Doch wie schnell können die Flügel verletzt werden… Und wie plötzlich kann uns etwas passieren, das uns aus der Bahn wirft.

Der Schmetterling ist das Sinnbild der Transformation. Bis er zum Schmetterling wird, durchläuft er die Stadien vom Ei über die Raupe und Puppe. Diese Verwandlung des Schmetterlings hat schon die Menschen in der Antike beflügelt: Sie sahen im Schmetterling das Sinnbild der Wiedergeburt. Und im Christentum ist der Schmetterling ein Symbol für die Auferstehung. Verwandlung geschieht in uns, wenn wir Herausforderungen angenommen haben. Jede Herausforderung, die erfolgreich bewältigt wird, lässt uns stärker, reifer, erfahrener werden.

Was ist Kunsttherapie?

Kreatives Gestalten ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Dazu gehört alles, was wir mit den Händen und dem Kopf tun können: malen, schreiben, dichten, basteln, töpfern, schreinern ….Es sind nicht immer Worte, die am besten ausdrücken, was uns bewegt.

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Die Kunsttherapie basiert auf der Erkenntnis, dass kreatives Arbeiten eine heilende Wirkung haben kann. 

Die „Schönheit“ des gestalteten Objektes hat keinen Stellenwert. In Material, Farben und Formen finden Gefühle Ausdruck und Unbewusstes kann sichtbar werden.

Während der Gestaltung und beim Betrachten des fertiggestellten Werkes wird das eigentliche Problem sichtbar und gleichzeitig betrachtet man dieses Problem von oben herab. Das Gestaltete trägt dazu bei, ein Problem besser zu verstehen.

Automatisch entstehen Ideen für Veränderungen, Selbstheilungskräfte werden angeregt und Ressourcen entdeckt. Und man lernt sich selbst besser kennen.